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Vasudaner

Bild eines Vasudaners

Die Vasudaner sind eine der beiden von den Spielern spielbaren Rassen in Drifting Souls 2. Bereits zu Beginn der Spiels, nämlich während der Registrierung, muss sich der Spieler dafür entscheiden, ob er als Vasudaner oder Terraner spielen möchte.

Ingame-Kurzbeschreibung

Vasudaner, manchmal auch nur als Vasus bezeichnet, werden wie folgt beschrieben:

  • hochentwickelte Spezies.
  • ihr Heimatplanet war einst Vasuda Prime
  • Vasuda Prime wurde im ersten shivanischen Krieg angegriffen und dadurch fast unbewohnbar (neuer Heimatplanet ist Czifra)
  • die Vasudaner haben eine sehr alte Kultur mit mehreren hochentwickelten Sprachen und Nationen.
  • teure, aber effizente Schiffe
  • Antimaterie ist ihre bevorzugte Energiequelle (teuer, aber effizient)

Hintergrund-Informationen

Eine Anmerkung vorab: Die hier dargestellten Informationen basieren auf den narrativen Grundlagen der Freespace-Spiele. Die Narration von Drifting Souls 2 schließt zeitlich an die der Freespace-Spiele an. Dadurch wird die Narration (durch Spieler und NPCs) stets fortgeschrieben uns ausgebaut; dies fließt auch in den folgenden Texten mit ein.

Allgemeines und geschichtlicher Abriss

Vasudaner sind, ebenso wie Terraner, Humanoide auf Kohlenstoffbasis, welche Wasser zum Überleben benötigen. Sie leben in engen Familienstrukturen (ähnlich zu Klans). Ihre Physiologie hat sich zu dem extremen Klima auf ihrer ursprünglichen Wüsten-Heimatwelt Vasuda Prime angepasst. Ihre Ursprungsstätte lag in relativer Nähe zum Imperium der Uralten, welche von den Shivanern nahezu gänzlich vernichtet worden sind. Es wird vermutet, dass eine kleine Gruppe der Uralten Zuflucht auf Vasuda Prime suchte und so auch in Kontakt zu den Vasudanern trat, ehe die Uralten gänzlich ausstarben. Es wird angenommen, dass die Vasudanern hierdurch sowohl technologisch, kulturell als auch religiös beeinflusst worden sind.

Ihre Kultur weist einige Übereinstimmungen zum alten Ägypten der Pharaonenzeit auf, auch Ähnlichkeiten mit dem mittelalterlichen Japan sind vorliegend. Dies führte dazu, dass die Terraner beispielsweise vasudanische Technologien mit ägytpischen Namen bezeichneten, was von den vasudanern postiv aufgenommen wurde.

Vasudaner besitzen einen hohen Grad an physischer, psychischer und kultureller Zähigkeit und Zusammenhalt. Selbst die Zerstörung von Vasuda Prime oder die Flucht vor den Shivanern aus den Lost Lands 2398 ließ die Vasudaner niemals aufgeben.

Zunächst waren die Vasudaner im Vasudanisches Imperium organisiert, siehe auch hier.

2321 nahmen die Vasudaner erstmalig mit den Terranern Kontakt auf. Dieser führte zu einem Krieg beider Rassen (Terranisch-Vasudanischer Krieg, auch als 14-Jahre-Krieg bezeichnet), der für beide verheerende Wirkungen zeigte. Er endete mit dem Erscheinen der Shivaner, welche Terraner und Vasudaner angriffen. Notgedrungen musste seitdem beide Rassen ab 2335 ihren Krieg beenden und zusammenarbeiten, um sich der shivanischen Angriffe zu erwehren. Dieser Zusmmenschluss beim Großen Krieg gegen die Shivaner war der Beginn, einer langfristigen Kooperation beider Rassen.

Während des Krieges gegen die Shivaner wurde der Heimatplanet Vasuda Prime durch ein stundenlanges Bombardement unbewohnbar, sodass die Vasudanern eine neue Hauptstätte in Aldebaran gründen mussten. Zusammen mit den Terranern und neuen Erkenntnissen über shivanische Schwachstellen gewonnen aus Untersuchungen von Artefakten der Uralten führte zu einem Sieg gegen die Shivaner. 2345, zehn Jahre später, gründeten beide Rassen die Galactic Terran-Vasudan Alliance (GTVA), in welcher man sich zur weiteren, intensivierten Zusammenarbeit (u. a. im Handels- und Verteidigungssektor) bereiterklärte, ohne aber die Souveränität beider Rassen aufzugeben.

Im Anschluss zerbrach die GTVA und es wurden verschiedene weitere Fraktionen gegründet, welche in der Regel aus Terranern und Vasudanern gleichermaßen bestanden. Das Vasudanische Imperium unter Khonsu II. wurde später auch aufgelöst (genaue Hintergründe sind nicht bekannt). Allerdings gab es auch stets die extremistisch-rassistische Neo-Terranische Front, welche die Vasudaner vernichten wollte.

Nach einem erneuten Angriff der Shivaner mussten alle Terraner und Vasudaner aus den Lost Lands fliehen. Sie suchten Zuflucht in Eta Nebular, indem sie durch ein Jump node flohen, welches vor dem Erreichen der Shivaner zerstört wurde.

In Eta Nebular lebten viele Vasudaner weiterhin mit den Terranern zusammen in dem weiterhin bestehenden Galactic Terran-Vasudan Empire, welches sich später zur Galactic Terran-Vasudan Republic wandelte. Viele andere Vasudanern erkannten, dass die Zusammenarbeit mit den Terranern nicht zu Stärke, sondern apathischer Schwäche führte. Zudem nahmen sie an, ihre spirituellen Ziele (Erleuchtung, siehe hier) nicht gemeinsam mit den Terranern erreichen zu können. Sie gründeten unter Kebechet, einer Tochter von Khonsu II., dieses neu. Seitdem kämpft das Imperium für die Vormacht der Vasudaner.

Kultur und Religion

Die Vasudaner werden als eine Kultur von Philosophen, Künstlern und Gelehrten beschrieben. Über die Religion der Vasudaner ist bekannt, dass sie Totenmessen durchführen. Zudem spielt die spirituelle und geistige Erleuchtung für viele Vasudaner eine große Rolle. Sie tauchen ein in die Lehren ihrer Vorfahren ein und nehmen die Geschichte nicht als lineare Chronologie der Ereignisse wahr, sondern als einen Raum, der sowohl von Lebenden als auch von Toten bewohnt wird. Für den terranischen Außenstehenden erscheint die vasudanische Gesellschaft gewunden und rituell.

Die vasudanische Gesellschaft ist komplex und voller Gefahren für den Außenstehenden, der die kulturellen Gepflogenheiten nicht kennt. Die Vasudaner haben eine Reihe von sozialen Tests und Protokollen, wie zum Beispiel die Konversation. Ein terranischer Verstoß gegen die Regeln der Konversation wird als einen Grund für den Terranisch-Vasudanischen Krieg betrachtet.

Vor der Thronbesteigung durch Khonsu II. war die Regierung der Vasudaner parlamentarisch aufgebaut, obwohl sie von der kaiserlichen Familie in einer über zehntausend Jahre andauernden Dynastie und von sog. "Vertretern" bzw. "Repräsentanten", hohen Angesehenen des Volkes, geleitet worden ist. Dieses Parlament war bekannt für seinen byzantinischen (= schmeichlerischen, schleimigen) Verrat, seine Korruption und seine Arroganz.

Die Krönung der vasudanischen Zivilisation ist ihre Sprache. Für den durchschnittlichen Terraner sind die Formalitäten für seine Nutzung unverständlich. Syntax und Wortschatz werden von Faktoren wie Alter, Rang und Kaste des Sprechers, Tageszeit und Phase des vasudanischen Kalenders sowie der relativen räumlichen Position des Sprechers zum Kaiser bestimmt. Dies wird noch verstärkt durch die Existenz mehrerer Alphabete, Dutzenden von Verbformen und Tausenden von Dialekten. In allen Kommunikationssystemen ist eine Übersetzungshilfe Standard, die es Terranern und Vasudanern ermöglicht, sich gegenseitig zu verstehen.

Technologie

Die vasudanische Weltraumforschung wurde in erster Linie durch die Notwendigkeit angetrieben, Planeten zu finden, die bessere Umweltbedingungen als Vasuda Prime aufwiesen. Während des Großen Krieges gegend die Shivaner war die vasudanische Technologie ungefähr gleichwertig mit der der Terraner, obwohl unklar ist, ob dies das Ergebnis einer unabhängigen Entwicklung oder des Diebstahls fortschrittlicher Technologie durch eine oder beide Parteien war. Als die militärischen und sozialen Bindungen zwischen den beiden Rassen nach dem Krieg stärker wurden, homogenisierte sich die technologische Entwicklung durch den von der BETAC geförderten freien Austausch von Technologie und Informationen. Dennoch bleibt die Vasudan-Technologie in einigen Bereichen, wie z.B. der Reaktorentwicklung, überlegen. Sie haben auch Eigenarten, die die technologische Entwicklung in bestimmten Bereichen fördern, wie z.B. den Mekhu HL-7, eine vasudanische Variante einer Terranerwaffe, die zur Erhöhung der Reichweite und Schussrate verändert wurde, allerdings auf Kosten der bloßen Schlagkraft.

Da die Kultur der Vasudaner gewisse Ähnlichkeiten mit den Ägytpern besitzt, benannten die Terraner alle Einheiten der Vasudaner nach ägytischen Göttern (Aten, Osiris oder Anubis). Nach der Friedenschließung baten die Vasudaner die Terraner, diese „Tradition“ fortszusetzen. Khonsu II. identifizierte sich stark mit der Geschichte des alten Ägyptens, insbesondere mit der Langlebigkeit seiner Zivilisation.

Quellen und Weiterführendes