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Pa-Resch ist ein Grippevirus, der sowohl Vasudaner, als auch Terraner befallen kann. Die Krankheit kommt häufig vor, kann aber ganze Pandemien auslösen, wie z. B. ein mutierter Pa-Resch-Virus am am 11. März 2404 auf der GTU-Dropzone in Eta Nebular (s. a. GTU Handelsposten Dropzone Eta Nebular).

Die Auswirkungen des (mutierten) Virus auf der GTU-Dropzone werden gut anhand folgender Com-Net-Zitate beschrieben:

Es spricht die Chefärztin der GTU-Dropzone, Frau Kehl`Khan:
Wie Sie alle auf den zugesandten Unterlagen auf Seiten 4 und 5 sehen können, sind insgesamt 11365 Personen auf unserer Station infiziert worden. 1622 sind an der Krankheit gestorben. Hierbei sind Vasudaner und Terraner wie Personal und Besucher gleichermaßen betroffen. Der Krankheitsverlauf ist bei beiden Rassen identisch. Das Gefährliche an den mutierten Pa-Resch-Grippe-Viren ist, dass die Infektion über eine ungewöhnlich lange Dauer nahezu symptomfrei verläuft, aber bereits kurz nach ihrem Beginn hochansteckend ist. Nach mehreren Tagen nehmen die Beschwerden dann massiv zu. Zunächst zeigen sich typische Pa-Resch-Symptome. Nach wenigen Stunden kommt es im weiteren Verlauf zu einer Verdunkelung des Blutes, einer Erhöhung der Herzfrequenz und einem steten, blutversetzten Auswurf von Nasensekret und Speichel. Typischerweise sterben die Patienten vor allem an einer zunehmenden Gehirnschwellung, welche zu irreparablen Hirnschäden - in erster Linie Hirnblutungen - führt. Die Herkunft des Virus bzw. besser gesagt der Mutation ist noch nicht bekannt. Es sind drei Individuen bekannt, welche nach derzeitigen Stand der Untersuchungen eine Immunität gegen das Virus besitzen, siehe Seite 6.
Noch immer befinden sich etwa 850 Personen auf den Krankenstationen, hiervon sind noch 61 in einem kritischen Zustand. Nach wie vor sind wir also auf die Lieferungen von Medikamenten angewiesen. Eine genaue Auflistung befindet sich auf Seite 7.
Das Gegenmittel, welches auf zwei Stationen der GTU Logistik in Rho Carinae entwickelt und hergestellt wird, zeigt grundsätzlich eine sehr gute Wirksamkeit, sofern die Erkrankung nicht in einem sehr fortgeschrittenem Stadium ist. Aufgrund der noch immer hohen Anzahl an Patienten sind weitere Medikamentelieferung unentbehrlich.
Wenig später übernimmt der stellvertretende Leiter der Sicherheit der Station, Herr Müller-Krempe, das Wort:
Ich vertrete heute Herrn Suleiman, welcher noch immer in ärztlicher Behandlung ist. Mit Freude darf ich ausrichten: Er ist auf dem Weg der Besserung. Ich soll Sie alle herzlich von ihm güßen.
Im Folgenden beziehe ich mich unter anderem auf die Seiten 6 und 8 bis 10. Wie dort zu sehen, befanden sich zum Höchstpunkt der Infektion kaum noch einsatzfähige Sicherheitsbeamte auf der Station. Direkt nach Bekanntwerden der Gefahrensituation sind an die verbliebenden, einsatzfähigen und augenscheinlich nicht infizierten Besatzungsmitglieder Infektionsschutzausstattungen verteilt worden.
Während des Krankheitsausbruchs und den damit einhergehenden überfüllten Krankenstation kam es zu mehreren tumultartigen Szenen, ausgehend insbesondere von Besuchern und Gästen unserer Station. In einigen Fällen waren die restlichen Sicherheitskräfte deutlich in Unterzahl. Nur dank deren engagierten Eingreifens konnten weitere Gefahren für die öffentliche Sicherheit abgewehrt werden. Wie scheint, ist es des Weiteren auch zu einigen Plünderungen gekommen, die Ermittlungen hierzu laufen. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.
Weiter zur Quarantäne. Aufgrund der noch immer hohen Patientenzahlen ist eine Fortführung der Quarantänemaßnahmen noch immer notwendig. Wir denken, diese aber in Bälde aufheben zu können. Gleichwohl möchten Frau Kehl`Khan und ich noch einmal darauf hinweisen, dass wir akut davon ausgehen müssen, dass der Virus unsere Station verlassen, möchte sagen sich bereits ausgebreitet hat. Vage Berichte von Infizierten auf anderen Raumschiffen dürften Ihnen Bereits zu Ohren gekommen sein. Es bleibt zu hoffen, dass weitere Epidemien abgewendet werden können und appellieren an eine erhöhte Aufmerksamkeit und raten zu erhöhter Hygiene. Weitergegeben wird das Virus vor allem über Tröpfchen in der Luft sowie Körperflüssigkeiten. Medikamente können Infizierte und Mediziner in einiger Zeit bei uns erhalten.
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