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Die nachfolgenden Informationen basieren zum Teil auf den Geschehnissen aus Freespace 1 und 2. Die Convention selbst trat bereits vor den Geschnissen in Drifting Souls 2 statt, wenngleich ihr Wirken unter Umständen bis heute Auswirkungen haben kann.

Die Beta-Aquilae-Konvention (weitere Bezeichnungen: "Beta Aquilae"-Konvention, BETA-Konvention, BETAK, BETAC) aus dem Jahre 2358 war die Grundlage der Galactic Terran Vasudan Alliance. Sie stellte Verfassung, Kriegsrechtkonvention und Prinzipiensammlung dar und war neben anderen wichtigen Verträgen wie der Deneb-Konvention die Grundlage für die Terranisch-Vasudanischen Zusammenarbeit.

Die BETAK löste die Regierungen der Terranischen Blöcke auf und erkannte die Generalversammlung, den Sicherheitsrat und das Vasudanische Imperium als höchste Authoritäten im Terranisch-Vasudanischen Raum.

GTVA

Mit der BETAK-Konvention wurde die Organisation der GTVA geregelt

Unter der BETAK unterhielten sowohl Vasudaner und Terraner ihre eigenen Flotten, unterstellten diese jedoch einer gemeinsamen Kommandostruktur. Kriegschiffe wurden mit GV (Galactic Vasudan) oder GT (Galactic Terran) im Präfix bezeichnet. Die beiden Spezies tauschten offen miteinander Technologie und Informationen, was beispielsweise dazu führte, dass die meisten modernen Bomber und Kampfjäger modifiziert werden können, so dass Piloten beider Spezies sie fliegen konnten.

Technisch gesehen war die BETAK nur eine aus einer ganzen Serie von Konventionen und Verträge, welche die Art und Weise, in der die GTVA funktioniert, definieren. Die Signifikanz der BETAK als Eckstein der Terranisch-Vasudanischen Allianz hat sie jedoch zum beliebtesten Ziel der Neo-Terranische-Front-Propaganda gemacht.

Im Jahre 2370 wurde die BETAK angesichts der Gründung des Galactic Commonwealth of Planets inhaltlich neu geordnet und um einige zentrale Aspekte ergänzt, wohingegen andere wegfielen bzw. seitdem in seperaten Verträge behandelt werden. Die dergestalt neu geordnete BETAK diente seitdem als Verfassung des Commonwealth.

Mit Zerfall des Commonwealth hat auch die BETAK-Konvention an Bedeutung verloren. Heutzutage ist sie oftmals ohne Wert, und auch ein Bruch der Konvention durch Angriffe auf Zivilschiffe wird nur seltenst gestraft.

Ingame-Bedeutung heutzutage[]

Im Laufe der Zeit, auch mit dem Zerfall der Galactic Terran-Vasudan Alliance und des Galactic Commonwealth of Planets hat die BETAK-Konvention an Bedeutung verloren. Einige Allianzen und Spieler haben sich - mal mehr, mal weniger - der Einhaltung der Konvention verschrieben.

Greift man in Drifting Souls 2 Zivilschiffe an, also beispielsweise Frachter, so stellt dies einen Verstoß gegen die Konvention dar. Vor dem Bruch der Konvention, also vor dem Beschuss von Zivilschiffen, wird der Spieler mit einem gesonderten >Ingame-Abfrage-Fenster befragt, ob er diesen Schritt wirklich gehen will. Wird die Konvention gebrochen, so erscheint dies im Kampf-Logbuch.

Der Bruch der Konvention hat keinerlei direkte Nachteile. Allenfalls rollenspieltechnische Nachteile können drohen, etwa wenn sich andere Spieler dem Schutz und der Einhaltung der Konvention verschrieben haben.

Vertragsinhalt[]

Beta Aquilae-Konvention

Teil 1

Präambel

Wir, Vasudaner und Terraner gleichermaßen, haben uns, im Angesicht der Kriege der Vergangenheit und der Aufgaben der Zukunft, dazu entschlossen diese Konvention im Namen aller Abkömmlinge Vasuda Primes und Sols, unserer verlorenen und verheerten Heimatwelten, zu ratifizieren.

Wir wollen gemeinsam und gleichberechtigt handeln, um sowohl uns, wie auch unseren Nachkommen ein Leben in Freiheit und ohne Furcht zu ermöglichen.

Im Streben nach Sicherheit und im Angedenken an die Differenzen der Vergangenheit vereint, legen wir hier den Grundstein für den Frieden zwischen unseren Völkern und für unsere Zusammenarbeit. Weder die großen Zerstörer, noch die Fanatiker der Hammer of Light konnten unsere Zivilisationen vernichten. Und so werden wir auch in Zukunft den Fortbestand unserer Spezies verteidigen und geeint gegen jegliche Bedrohung vorgehen – geeint im Wissen um die Gefallenen zweier Kriege, deren Opfer wir achten und erinnern werden.

Beta-Aquilae, 2358

I. Das Galactic Commonwealth of Planets

Artikel 1 (1)Das Galactic Commonwealth of Planets tritt die Nachfolge der Galactic Terran Vasudan Alliance an. (2)Recht aus der Zeit der GTVA gilt fort, soweit es den Bestimmungen des GCP nicht zuwiderläuft. (3)Die von der GTVA geschlossenen Verträge und Konventionen gelten fort, soweit diese den Bestimmungen des GCP nicht zuwiderlaufen. Sollte dies der Fall sein sind sie von allen Vertragspartnern neu zu erörtern. (4)Meinungsverschiedenheiten, die Recht der GTVA betreffen bzw. dessen Überleitung in GCP Recht werden vom zuständigen Justizorgan verhandelt. (5)Sämtliche GTVA-Institutionen bleiben bestehen, sofern die zuständigen Organe des GCP keine anderslautende Entscheidung fällen.

Artikel 2 (1)Alle Gremien und Organe des Commonwealth sind an die verfassungsmäßige Ordnung gebunden. Ihr oberstes Ziel ist die Wahrung von Sicherheit, Freiheit und der Grundrechte von Vasudanern und Terranern gleichermaßen.

Artikel 3 (1)Das Commonwealth kann hoheitliche Aufgaben an private Unternehmen und Privatpersonen übertragen, soweit diese sich damit der Kontrolle durch das Commonwealth und seine Organe unterstellen. (2)Zur Klärung von Streitfällen ist ein Schiedsgericht einzurichten.

Artikel 4 (1)Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der terranischen und vasudanischen Spezies zu stören, stehen unter Strafe. (2)Zur Durchsetzung des Absatzes 1 sind Schiffe ab einer gewissen Tonnageklasse ebenso wie Schiffe mit ein gewissen Bewaffnung der Kontrolle des GCP zu unterstellen. (3)Näheres regelt ein Senatsbeschluß.

II.Die Grundrechte

Artikel 5 (1)Die Würde von Vasudanern und Terranern gleichermaßen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Aufgabe des Commonwealth. (2)Terraner und Vasudaner sind vor dem Gesetz gleich. (3)Ein friedliches Zusammenleben beider Rassen und die Sicherung ihrer gemeinsamen Zukunft sind Kernziele des Commonwealth.

Artikel 6 (1)Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit und körperliche Unversehrtheit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt oder die Sicherheit des Commonwealth kompromittiert. (2)Eine Kompromittierung ist in jedem Falle durch ein ordentliches Gericht festzustellen.

Artikel 7 Vor Gericht hat jedermann Anspruch auf rechtliches Gehör.

Artikel 8 (1)Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. (2)Diese Freiheit findet ihre Schranken, sobald sie die Sicherheit des Commonwealth kompromittiert.

Artikel 9 Vereinigungen, deren Zwecke oder deren Tätigkeit die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken des friedlichen Zusammenlebens richten, sind verboten.

Artikel 10 (1)Sofern nötig ist die Heranziehung zum Arbeits- oder Militärdienst möglich. (2)Enteignungen sind nur zum Wohle der Allgemeinheit oder zur Wahrung des inneren und äußeren Friedens im Commonwealth möglich. (3)Sofern es möglich ist und nicht dem Gedanken der Enteignung zuwiderläuft, ist die Zahlung einer Entschädigung zu gewährleisten.

Artikel 11 Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die für ihn zuständige Volksvertretung zu wenden.

Artikel 12 Wer die Bestimmungen dieser oder anderer Konventionen, Verträge und Gesetze zum Kampf gegen das Commonwealth nutzt, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch ein Sondergericht ausgesprochen.

III.Die Gewalten des Commonwealth

Artikel 13 (1)Die drei Gewalten des Commonwealth sind der Senat als Legislative, die gewählten Senatoren der Fachbereiche als Exekutive und die Gerichte als Judikative. Ihre Arbeit bildet den Kern des Commonwealth. (2)Diese werden unterstützt durch den Sicherheitsrat und die Oberkommandierenden der Flotten.

Artikel 14 (1)Der Legislative obliegt es, Gesetze und Verträge zu formulieren. (2)Diese sind durch die Exekutive auszuführen. Hierzu möge diese sich der jeweils als angemessen betrachteten Mittel bedienen. Sämtliche GCP-Institutionen mit Ausnahme der Judikative und Legislative stehen ihnen dabei zur Seite. (3)Aufgabe der Judikative ist die Überwachung von Legislative und Exekutive und die Aufrechterhaltung des ordentlichen Justizwesens. Sie ist daher unabhängig in ihrer Arbeit von anderen Organen des Commonwealth. (4)Den Mitgliedern einer Gewalt ist die Angehörigkeit einer anderen Gewalt nicht gestattet.

Artikel 15 [entfallen]

Artikel 16 [entfallen]

IV.Die Judikative

Artikel 17 (1)Die rechtsprechende Gewalt ist den Richtern anvertraut. (2)Sie auszüben ist Aufgabe der Judikative und ihrer Organe.

Artikel 18 (1)Organe der Judikative sind die ordentlichen Gerichte. (2)Diese umfassen neben den von den jeweiligen Systemregierungen eingesetzten Gerichten auch das Oberste Gericht des Commonwealth in Vega. (3)Weitere Gerichte sind bei Bedarf vom Senat zu benennen.

Artikel 19 Aufgabe des Obersten Gerichts in Vega ist die Kontrolle und Beurteilung von Legislative und Exekutive sowie die Verhandlung von Verfassungsbeschwerden.

Artikel 20 [entfallen]

Artikel 21 (1)Das Commonwealth kann Wehrstrafgerichte für die Streitkräfte errichten. Sie können die Strafgerichtsbarkeit über Angehörige der Streitkräfte ausüben. Ihre hauptamtlichen Richter müssen die Befähigung zum Richteramt haben. (2)Im Kriegsfalle ist die Einrichtung von Kriegsgerichten möglich. Das genaue Betätigungsfeld ist von Senat und Sicherheitsrat zu bestimmen.

Artikel 22 (1)Die Richter sind unabhängig und nur dem Gesetze unterworfen. (2)Die hauptamtlich und planmäßig endgültig angestellten Richter können wider ihren Willen nur kraft richterlicher Entscheidung und nur aus Gründen und unter den Formen, welche die Gesetze bestimmen, vor Ablauf ihrer Amtszeit entlassen oder dauernd oder zeitweise ihresAmtes enthoben oder an eine andere Stelle oder in den Ruhestand versetzt werden.

Artikel 23 (1)Ausnahmegerichte sind unzulässig. Niemand darf seinem gesetzlichen Richter entzogen werden. (2)Gerichte für besondere Sachgebiete können nur durch Gesetz errichtet werden.

Artikel 24 (1) [enfallen] (2)Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde. (3)Niemand darf wegen derselben Tat auf Grund der allgemeinen Strafgesetze mehrmals bestraft werden.

V.Die Streitkräfte

Artikel 25 (1)Das Commonwealth stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf. Ihre Stärke und Organisation obliegt der Kontrolle durch den Sicherheitsrat. (2)Es ist Aufgabe der einzelnen Systeme und Mitgliedswelten, einen angemessenen Beitrag zu den Streitkräften zu leisten. (2a)Näheres regelt ein Senatsbeschluß. (3)[entfallen] (4)Die Streitkräfte gliedern sich in Raumflotte und Bodentruppen. Weitere Einheiten können gegründet werden. (5)Sofern nötig können die Streitkräfte auch im Inneren eingesetzt werden und als Hilfstruppen von Polizei und anderen Vollzugsbehörden dienen. (6)Über die Notwendigkeit des Einsatzes im Inneren entscheiden Senat und Sicherheitsrat. (7)Ist eine rechtzeitige Entscheidung nicht möglich, so sind die Systemregierungen befugt, sich direkt an die nächstgelegene Militäreinrichtung zu wenden. Es liegt dann im Ermessen des kommandierenden Offiziers, ob er eingreift. (8)Aktionen aufgrund Absatz 7 sind im Nachinein durch Senat und Sicherheitsrat zu prüfen.

Artikel 26 (1)Die Mitgliedswelten- und Systeme stellen bewaffnete Milizen auf, die als Polizeitruppen dienen. (2)Die Kontrolle dieser Milizen obliegt den Systemregierungen. (3)Der Einsatz dieser Milizen ist nur innerhalb ihrer Heimatsysteme zulässig. (4)Die Absätze 2 und 3 gelten nur, sofern der Sicherheitsrat keine andere Regelung trifft.

Artikel 27 (1)In Friedenszeiten liegen Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte des Commonwealth beim Sicherheitsrat.

Artikel 28 (1)Der Oberbefehl über die Milizen obliegt in Friedenszeiten den zuständigen Systemautoritäten. (2)[entfallen] (3)Sollte die Arbeit der zuständigen Stellen bei einer Begutachtung als unzureichend und/oder unqualifiziert bewertet werden, kann der Senat mit einer 2/3 Mehrheit die Systemregierungen auffordern, die zuständigen Kommandeure auszutauschen.

Artikel 29 Im Kriegsfalle geht das Kommando der regulären Streitkräfte und Milizen an den Sicherheitsrat über. Es wird ausgeübt durch die Oberkommandierenden der Flotten, die in Absprache mit dem Senat und ihren jeweiligen Volksvertretungen handeln.

Artikel 30 (1)Die Feststellung, daß das Commonwealth mit Waffengewalt angegriffen wird oder ein solcher Angriff unmittelbar droht (Verteidigungsfall), trifft der Senat. (2)Erfordert die Lage unabweisbar ein sofortiges Handeln und stehen einem rechtzeitigen Zusammentritt des Senats unüberwindliche Hindernisse entgegen oder ist er nicht beschlußfähig, so trifft der Sicherheitsrat diese Feststellung.

Artikel 31 (1)Der Sicherheitsrat kann im Verteidigungsfalle, soweit es die Verhältnisse erfordern, gegen Beschlüße des Senates mit 2/3 Mehrheit bis zur Klärung der Sachlage ein Veto einlegen. Dieses wirkt aufschiebend. (2)Der Sicherheitsrat kann im Verteidigungsfall eigene Gesetze erlassen. Ihre Gültigkeit erlischt mit dem Ende der Krise, sofern sie nicht vom Senat bestätigt werden.

Artikel 32 Die verfassungsmäßige Stellung und die Erfüllung der verfassungsmäßigen Aufgaben des Oberste Gerichtes und seiner Richter dürfen nicht beeinträchtigt werden. Das Gesetz über das Oberste Gericht darf durch ein Gesetz des Sicherheitsrates nur insoweit geändert werden, als dies auch nach Auffassung des Obersten Gerichtes selbst zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gerichtes erforderlich ist. Bis zum Erlaß eines solchen Gesetzes kann das Oberste Gericht die zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit des Gerichtes erforderlichen Maßnahmen treffen. Beschlüsse nach Satz 2 und Satz 3 faßt das Oberste Gericht mit der Mehrheit der anwesenden Richter.

Artikel 33 (1)Während des Verteidigungsfalles ablaufende Wahlperioden des Senates enden sechs Monate nach Beendigung des Verteidigungsfalles. Die im Verteidigungsfalle ablaufende Amtszeit eines Mitgliedes des Obersten Gerichtes endet sechs Monate nach Beendigung des Verteidigungsfalles. (2)Der Sicherheitsrat kann mit Zustimmung des Senats jederzeit den Verteidigungsfall für beendet erklären. Der Senat kann verlangen, daß der Sicherheitsrat hierüber beschließt. Der Verteidigungsfall ist unverzüglich für beendet zu erklären, wenn die Voraussetzungen für seine Feststellung nicht mehr gegeben sind.

Artikel 34 (1)Sind die zuständigen Commonwealthorgane außerstande, die notwendigen Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr zu treffen, und erfordert die Lage unabweisbar ein sofortiges selbständiges Handeln in einzelnen Teilen des Commonwealthterritoriums, so sind die Systemregierungen oder die von ihnen bestimmten Behörden oder Beauftragten befugt, für ihren Zuständigkeitsbereich die nötigen Maßnahmen zu treffen. (2)Maßnahmen nach Absatz 1 können durch den Senat oder den Sicherheitsrat jederzeit aufgehoben werden.

VI.Schlußbestimmungen

Artikel 35 (1)Sofern im einzelnen von Entscheidungen bzw. sinnverwandten Begriffen gesprochen wird ist eine qualifizierte Mehrheit der abgegebenen Stimmen gemeint. (2)Ausnahmen sind durch den Senat bzw. das jeweils zuständige Gremium festzulegen.

Teil 2

Präambel

Wir, Vasudaner und Terraner gleichermaßen, haben uns, im Angesicht der Kriege der Vergangenheit und der Aufgaben der Zukunft, dazu entschlossen diese Konvention im Namen aller Abkömmlinge Vasuda Primes und Sols, unserer verlorenen und verheerten Heimatwelten, zu ratifizieren.

Wir wollen entschlossen und stark denen gegenüber auftreten, die unsere Völker spalten wollen, um sowohl uns, wie auch unseren Nachkommen nicht nur ein Leben in Freiheit und ohne Furcht, sondern das Leben selbst zu ermöglichen.

Im Streben nach Sicherheit und im Wunsch unsere Zukunft zu sichern vereint, legen wir hier den Grundstein für unseren Kampf gegen den Großen Zerstörer und jene, die ihm in die Hände spielen. Jenen entgegenzutreten ist unsere Aufgabe. Unser Kampf um das Überleben unserer Rassen möge unser Erbe für die, die nach uns kommen werden, sein. Für die, die nur dann davon profitieren werden, wenn wir entschloßen und ohne Zögern kämpfen. Die Zerstörer zu bekämpfen ist und war mit hohen Verlusten verbunden, und doch kommt ein Zurückweichen nicht in Frage.

Beta-Aquilae, 2367

I. Begriff des Kriegführenden

Artikel 1 (1)Die Gesetze, die Rechte und die Pflichten des Krieges, welche in dieser Konvention beschrieben werden, gelten nicht nur für die Streikräfte des Commonwealth (vgl. Teil 1, Art. 25(1)), sondern auch für die Milizen und die bewaffneten Polizeieinheiten und andere Vollzugsbehörden (vgl. Teil 1, Art 25(5)). (2)Absatz 1 gilt ebenso sinngemäß für bewaffnete Einheiten von Privatpersonen und Konzernen usw.

Artikel 2 (1)Die bewaffnete Macht der Kriegsparteien kann sich zusammensetzen aus Kombattanten und Nichtkombattanten. Im Falle der Gefangennahme durch den Feind haben die einen wie die anderen Anspruch auf Behandlung als Kriegsgefangene. (2)Nichtkombattanten sind beispielsweise Besatzungsmitglieder unbewaffneter Schiffe, Sanitätspersonal, Militärgeistliche sowie Kombattanten, die die Waffen gestreckt haben oder nicht in der Verfassung sind den Kampf fortzuführen.

Artikel 2a Definition des Krieges 1) Krieg ist ein unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffengewalt ausgetragener Konflikt unter Beteiligung von Staaten oder planmäßig vorgehenden, bewaffneten nichtstaatlichen Kollektiven. 2) Für abweichendes Verhalten ist Artikel 5 zu Rate zu ziehen. 3) Der Kriegszustand hält an bis die beteiligten Parteien durch eine Übereinkunft diesen beenden. Diese Übereinkunft kommt durch mehrere Faktoren zu Stande. 3a) Eine beteiligte Partei kapituliert und diese wird von der Oppositon angenommen. 3b) Ein bi- oder multilateraler Friedensvertrag wird geschlossen. 3c) Fehlende Weiterführung des Krieges auf beiden Seiten. 3d) 15 Tage (45 Ticks) nach der letzten Kampfhandlung besteht stillschweigend ein Waffenstillstandsabkommen. 3e) 30 Tage (90 Ticks) nach der letzten Kampfhandlung besteht stillschweigend ein Friedensvertrag ohne Anspruch auf Reperationen oder sonstige Ansprüche. 3f) Kampfhandlungen im Sinne der Sätze 3d und 3f sind bewaffnete Auseinandersetzungen mit erheblichem Aufwand an Material der beteiligten Parteien.

II. Wahl der Waffen und Verhalten im Felde

Artikel 3 Die Kriegführenden haben kein unbeschränktes Recht in der Wahl der Mittel zur Schädigung des Feindes. Abgesehen von den durch Sonderverträge aufgestellten Verboten, ist namentlich untersagt: a) die Verwendung von biologischen oder chemischen Waffen, b) die meuchlerische Tötung oder Verwundung von Angehörigen des feindlichen Volkes oder der feindlichen Streitkräfte, c) die Tötung oder Verwundung eines die Waffen streckenden oder wehrlosen Feindes, der sich auf Gnade oder Ungnade ergeben hat, e) der Mißbrauch der Parlamentärflagge, sowie anderer besonderer Abzeichen, die im Einzelnen vom Senat und Sicherheitsrat zu bennenen sind.

Artikel 4 Kriegslisten und die Anwendung der notwendigen Mittel, um sich Nachrichten über den Gegner und dessen militärischer Stärke zu verschaffen, sind erlaubt.

Artikel 5 Das Verhalten im Felde einer Streitmacht hat sich jeweils an der Art des Kampfes auszurichten.

Artikel 5a (1)Im Falle eines nicht-provozierten und nicht angekündigten Überfalles gilt Artikel 5b. (2)Im Falle eines angekündigten Krieges gilt Artikel 5c. (3)Überfall und Krieg unterscheiden sich wie folgt: (3a)Ein Krieg im Sinne dieses Artikels setzt eine Kriegserklärung auf öffentlich zugänglichen Kommunikationswegen vorraus, die mindestens 112 Stunden vor Eröffnung jedweder Kampfhandlungen zu erfolgen hat. Ein Überfall liegt dann vor, wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist.

Artikel 5b (1)Es ist untersagt, unverteidigte Schiffe, Stationen, Asteroiden usw. mit welchen Mitteln es auch sei anzugreifen oder zu beschießen. (2)Als unverteidigt gilt jedes Schiff bzw. jede Station, die unbewaffnet ist. Auch Schiffe und Stationen, deren Bewaffnung dem reinen Selbstschutz dient (siehe Anlage A) gelten als unverteidigt. Asteroiden gelten als unverteidigt, sobald sich keine bzw. nur unverteidigte Schiffe der gegnerischen Partei und ihrer eventuellen Verbündeten im Orbit befinden.

Artikel 5c (1)Es ist untersagt, unverteidigte Schiffe, Stationen, Asteroiden usw. mit welchen Mitteln es auch sei anzugreifen oder zu beschießen. (2)Als unverteidigt gelten die in Anhang B genannten Schiffe. Asteroiden gelten als unverteidigt, sobald sich keine bzw. nur unverteidigte Schiffe der gegnerischen Partei und ihrer eventuellen Verbündeten im Orbit befinden.

III.Das Commonwealth im Krieg

Artikel 6 Im Kriegsfalle gelten die Artikel 29 bis 34 des ersten Teils der Verfassung. Sie werden hier durch weitere Artikel ergänzt.

Artikel 7 (1)Im Falle eines militärisch bewaffneten Aufstandes bzw. jedem anderen Kriegsähnlichen Szenarios kann der Senat Teile seiner Kompetenzen an den Sicherheitsrat abtreten. Welche Kompetenzen übertragen werden bestimmt der Senat. (2)Im Falle einer shivanischen Invasion gehen die exekutiven Befugnisse der gewählten Senatoren und der jeweiligen Systemregierungen an die Flottenkommandeure und Generäle der Streitkräfte über, welche sich zu diesem Zeitpunkt innerhalb des betreffenden Systems oder in dessen unmittelbarer Nähe befinden. Ihre Handlungen zu koordinieren ist Aufgabe des Sicherheitsrates, der zu diesem Zwecke die Legislative für diese Systeme übernimmt. (3)Sowohl in den Fällen des Absatzes 1 wie auch des Absatzes 2 ist die Ernennung eines Oberkommandierendens durch Senat bzw. Sicherheitsrat zulässig. Jener übernimmt die volle Befehlsgewalt über Flotte und Bodentruppen, über Milizen und Sondereinheiten und bildet die höchste militärische Authorität. (4)Eine Ernennung wie in Absatz 3 beschrieben kann auch für Krisenregionen beschloßen werden. Der Senat und Sicherheitsrat können ein oder mehrere Systeme mit 2/3 bzw. einfacher Mehrheit zum Krisengebiet erklären, sofern dies wohl begründet ist. Im Zweifelsfalle entscheidet das Oberste Gericht.

Artikel 9 (1)Artikel 21, Absatz 2 des ersten Teils gilt weiter und ist auch in Krisenregionen gültig. (2)Die so gebildeten Kriegsgerichte sind als vollwertige Gerichte zu betrachten. (3)Zum Richter im Kriegsgericht befähigt gelten alle Offiziersränge ab dem Leutnant. Den Vorsitz übernimmt der ranghöchste Offizier. (4)Sollte aufgrund besonderer Umstände kein Offiziersrang vor Ort sein, so übernimmt der jeweils höchstrangige Unteroffiziers- oder Mannschaftsdienstgrad den Vorsitz.

Artikel 10 Schiffe des Commonwealth sind im Kriegsfall bzw. in Krisenregionen dazu befugt, andere Schiffe auf Kontrabande hin zu durchsuchen und die Crew nötigenfalls zu verhören.

Artikel 10a Der Senat ist befugt, jeder Organisation oder Privatperson, deren Verteidigung er als für das Commonwealth wichtig erachtet, jede Art von Waffen oder anderer Hilfe zu verkaufen oder zu vermieten.

Artikel 11 Näheres regelt ein Senatsbeschluß, der in Abstimmung mit dem Sicherheitsrat zu fällen ist.

IV.Schlußbestimmungen

Artikel 12 Die hier genannten Rechte sind zugleich Pflichten, sie zu achten ist Aufgabe eines jeden. Dazu zählt auch die Achtung gegenüber jenen, die diese Rechte selbst nicht achten.

Artikel 13 Jenen, welche sich diese Bestimmungen zunutze machen, um den Bestand des Commonwealths, die Sicherheits seiner Bürger uä. zu gefährden, kann ein hierzu einzusetzendes Sondertribunal Teile der Rechte entziehen.

V.Anhang

A)Liste der nach Artikel 5b, Absatz 2, Satz 2 schützenswerten Schiffe a) Triton b)Ma at c)Flottentender Pyros d)GTMC Hippokrates e)SKC Supertanker Radon sofern mit Bewaffnung nachgerüstet: f)GTI Ganymede g)SKCFr Atlas h)Triton HCF 95 Behemoth j)Orbitaldepot

B)Liste der nach Artikel 5c, Absatz 2, Satz 1 schützenswerten Schiffe a)GTCol Hephaistos b)GTCol Tantalos c)Triton FR72 M d)Flottentender Pyros e)GTMC Hippokrates f)SKCFr Atlas g)SKC Supertanker Radon h)Triton HCF 95 Behemoth

Sondergesetz über die Besiedelung der Systeme Delta Serpentis, Regulus, Epsilon Pegasi, Sigma Draconis, Chyron und Yalon Tarh

Präambel

Dieser Beschluß über die Besiedelung der Systeme Delta Serpentis, Regulus, Epsilon Pegasi, Sigma Draconis, Chyron und Yalon Tarh möge sowohl den vasudanischen als auch den terranischen Flüchtlingen Capellas eine neue Heimat schaffen. Zwei Kriege haben unzählige Opfer gefordert, doch unsere Aufgabe ist es nach vorne zu sehen und denen, die nicht ihr Leben, sondern ihre Heimat verloren, einen Neuanfang zu ermöglichen. Im Bewußtsein dieser Verantwortung werden wir die nötigen Mittel zur Verfügung stellen, um jedem der es wünscht und verdient, den Aufbau eines neuen Heims zu ermöglichen.

Beta-Aquilae, 2367

I. Rechte und Pflichten

Artikel 1 Jedem Bürger des GCP ist es gestattet, sofern keine rechtlichen Gründe dagegensprechen, in den in der Präambel genannten Systemen Asteroiden zu besiedeln.

Artikel 2 (1)Die Siedler und in den Systemen ansässigen Organisationen sind denselben Gesetzen unterworfen wie alle anderen Bürger des Commonwealth. (2)Rechte und Pflichten die sich aus den Gesetzen ableiten gelten daher fort, sofern nicht anders festgelegt.

Artikel 3 (1)Für die genannten Systeme entfällt die Aufstellungspflicht einer Miliz (Teil 1, Art. 26(1)), sofern der zuständige Senator keine andere Entscheidung fällt. (2)Die Beitragspflicht zu den Streitkräften aus Art (Teil 1, Art. 25(2)) entfällt, sofern der zuständige Senator keine andere Entscheidung fällt.

Artikel 4 (1)Vertreter der Siedler im Senat ist ein vom Senat einzusetzender und durch den Sicherheitsrat zu bestätigender Senator. (2)Der zuständige Senator kann zur Erfüllung seiner Pflichten die Hilfe von Siedlern jederzeit in Anspruch nehmen. (3)Der zuständige Senator gilt als für die Systeme zuständige Systemregierung, sofern dies nötig ist.

II.Besiedelung

Artikel 5 Zur Besiedelung wird als Startausstattung ein Colonizer der Tantalosklasse, sowie ein der Rasse des Siedlers entsprechender Tanker und Frachter zur Verfügung gestellt. Diese Schiffe enthalten genug Rohstoffe, um den Aufbau einer kleinen Asteroidenkolonie zu ermöglichen.

Artikel 6 (1)Es ist einem Siedler gestattet, auf allen Asteroidenkolonien zusammen eine Gesamtgröße von 500 Feldern zu besiedeln. (2)Desweiteren ist der Unterhalt höchstens eines Asteroiden im befriedeten System Delta Serpentis zulässig. (2a)Der Bau von Kriegsschiffen dort ist zum Zwecke des Schutzes neuer Siedler nicht zulässig; Kampfhandlungen sind dort daher ebenfalls zu unterlassen.

III.Entwicklung

Artikel 7 Das Commonwealth stellt den Siedlern die nötigen Mittel zur Weiterentwicklung von Industrie und Wirtschaft zur Verfügung. Die Verwertung der Daten obliegt den Siedlern.

Artikel 8 (1)Den Siedlern wird zum Selbstschutz der Unterhalt einer Flotte zugestanden. (2)Teil 1, Art. 4(2) gilt ausdrücklich weiter. Über die Umsetzung entscheidet der zuständige Senator.

IV.Andere Organisationen

Artikel 9 (1)Andere in den Systemen ansässige Firmen und Organisationen gelten im Sinne dieses Vertrages ebenfalls als Siedler, soweit keine andere Feststellung erfolgt. (2)Ausnahmen hierbei sind Galtracorp Unlimited und Demolition Incorporated. Für sie gelten jedoch die normalen Gesetze des Commonwealth fort. Ihre Aufgaben wurden ihnen nach Teil 1, Art. 3(1) übertragen.

Artikel 10 (1)Aufgabe von Galtracorp Unlimited nach Teil 1, Art. 3(1) ist es, den Handel innerhalb der Systeme zu ermöglichen. (2)Hierzu werden Handelsposten errichtet, die den Siedlern die Abgabe von Rohstoffen im Austausch gegen Devisen ermöglichen. (3)Desweiteren wird eine Auktionsplattform errichtet, in der jeder Siedler sein Eigentum versteigern lassen kann. (4)Für jeden Siedler wird zur Durchsetzung der genannten Aufgaben ein Konto eingerichtet, welches die bargeldlose Überweisung von Devisen ermöglicht.

Artikel 11 (1)Aufgabe von Demolition Incorporated ist die Umgestaltung von Asteroidenkolonien. (2)Durch eine solche Umgestaltung kann die Gesamtgröße der im Besitz eines Siedler befindlichen Asteroiden die in Art. 6(1) genannte Felderzahl übersteigen.

V.Aufgaben des Commonwealth

Artikel 12 Die Besiedelung der Systeme erfolgt auf eigene Gefahr. Das Commonwealth kann nicht für die individuelle Sicherheit eines jeden Siedlers garantieren.

Artikel 13 (1)Die zuständigen Kommandeure haben in Sicherheitsfragen Weisungsbefugnis gegenüber den Siedlern, sofern dies als nötig erachtet wird. (2)Beschwerden diesbezüglich sind an den zuständigen Senator zu leiten.

Artikel 14 (1)Insbesondere sind die Siedler angehalten, gesichtete NTF-, HoL- oder shivanische Schiffe gleich welcher Art zu melden. (2)Die zuständigen Kommandeure können wenn nötig, eine Liste anderer Schiffe erstellen, die zu melden sind. (3)Kollaboration jedweder Art mit Feinden des Commonwealth wird entsprechend des Kriegsrechts geahndet.

Artikel 15 Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann das Commonwealth wenn nötig, einzelne Siedler unterstützen.

VI. Siedlerinterne Beziehungen

Artikel 15 (1)Sämtlichen Siedlern ist die Bildung von Allianzen oder Zusammenschlüssen anderer Art freigestellt. (2)Art. 4 und 9 des Teil 1 gelten dessen ungeachtet fort.

Artikel 16 (1)Sämtlichen Siedlern ist die Aufnahme diplomatischer Beziehungen freigestellt, sofern diese nicht anderen Bestimmungen und Gesetzen zuwiderlaufen. (2)Dies gilt sinngemäß auch für Vertragsabschlüsse u.ä.

VII.Sonstiges

Artikel 17 (1)Die Besetzung bzw. Blockierung von Jumpnodes mittels (Sperr-)Geschützen, Stationen oder durch Schiffe ist nicht statthaft, sofern keine Genehmigung durch den zuständigen GCP-Kommandeur erteilt wurde. (2)Der Aufenthalt von Schiffen an Jumpnodes ist weiterhin statthaft. Diese sind jedoch, falls dies verlangt werden sollte, auf Weisung des zuständigen GCP-Kommandeurs zu entfernen. (3)Selbiges gilt für GTU-Handelsposten, mit Ausnahme der Bauerlaubnis von nicht-militärischen Stationen in deren Sektor (momentan (Februar 2372): Orbitaldepots sowie Ganymedstationen). Hierbei hat auch der zuständige Verantwortliche der GTU ein Weisungsrecht gemäß Artikel 17, Absatz 2, Satz 2 (4)Der Bau und Unterhalt größerer Ansammlungen zusammenhängender Ketten von (Sperr-)Geschützen uä. ist zulässig, sofern seitens des zuständigen GCP-Kommandeurs keine Einwände erhoben werden. (5)Ausnahmeregelungen hierzu können vom zuständigen GCP-Kommandeur beschlossen werden. (6)Es steht den zuständigen GCP-Kommandeuren frei Sperrbereiche zu errichten, die für Siedler uä. gesperrt sind. Die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung solcher Sperrbereiche ist ausdrücklich zugelassen.

Weiterführendes[]

Weitere Informationen zum Thema findet man auf dem englischsprachigen Hard Light Wiki.

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